8 Milliarden - Innere Welten

Bevor wir die Welt wahrnehmen,
bevor wir reagieren, urteilen oder handeln,
wirkt etwas in uns.

Erfahrungen, Erinnerungen, Prägungen, Verletzungen und Ressourcen
formen innere Landschaften, die oft unbemerkt bleiben.
Sie sind nicht immer klar benennbar,
aber sie bereiten vor, wie wir der Welt begegnen.

Innere Welten nähert sich diesen Räumen an.
Nicht psychologisch erklärend, nicht symbolisch festgelegt,
sondern als Versuch, das sichtbar zu machen,
was meist im Verborgenen wirkt.

Diese Arbeiten entstehen langsam.
Ohne festen Zeitplan und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Nicht, weil sie fehlen,
sondern weil sie reifen dürfen.

Die Bilder dieser Serie befinden sich im Entstehen.
Sie folgen keinem äußeren Druck,
sondern dem inneren Moment,
in dem etwas Form annehmen will.